B.K.S. Iyengar

B.K.S. Iyengar (Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar;  14. Dezember 1918 – 20. August 2014) gilt als einer der einflussreichsten Yogameister der Gegenwart. Mit Yoga begann er im Alter von sechzehn Jahren, als er selbst in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung war. Unterrichtet wurde er von seinem Schwager T. Krishnamacharya.

Iyengar systematisierte über 200 Asana- und Pranayama-techniken (Körperstellungen und Atemtechniken) und analysierte die ihnen zugrunde liegenden anatomisch-physiologischen Prinzipien. Sein äußerst präzises Studium des Yoga führte zu wesentlichen Erkenntnissen über innere Prozesse und Tiefenschichten des menschlichen Körpers, die er in den 1960er Jahren in seinem ersten Buch “Licht auf Yoga“ zusammenfasste, das in viele Sprachen übersetzt wurde.

Seine Lehr- und Demonstrationsreisen führten Iyengar nach Amerika, Europa, Japan und Afrika. Seine rund um den Globus verbreitete Lehrmethode wird mittlerweile von einigen tausend ausgebildeten Lehrer/innen mit Erfolg weitergegeben. Gleichzeitig ist er bemüht, die traditionelle Verankerung und ursprüngliche Klarheit von Yoga zu bewahren. Yoga ist für ihn Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Therapie in einem.

Im Jahre 1975 gründete B.K.S. Iyengar sein international angesehenes Yogainstitut (RIMYI) in Pune / Indien.

Seit April 2005 ist der Begriff Iyengar® in Deutschland rechtlich geschützt. Das bedeutet, dass sich nur noch diejenigen, die durch Iyengar Yoga Deutschland e.V. (IYD) oder durch B.K.S. Iyengar selbst zertifiziert wurden, offiziell Iyengar Yogalehrer/innen nennen dürfen.